Huang Wei Ling
Problemstellung: Osteomyelitis ist eine Knocheninfektion, die über den Blutkreislauf oder von umliegendem Gewebe in den Knochen gelangen kann. Osteomyelitis galt früher als unheilbar, kann aber manchmal erfolgreich durch eine Operation behandelt werden, bei der abgestorbene Knochenteile entfernt werden und eine kontinuierliche Antibiotikabehandlung erfolgt.
Ziel dieser Studie ist es, zu zeigen, warum die Behandlung von Osteomyelitis so schwierig ist und oft als unheilbar gilt. Wir zeigen, dass wir den Patienten als Ganzes betrachten müssen, um eine Besserung zu erreichen, und nicht nur die Krankheit.
Die Methodik wird in zwei Fallberichten vorgestellt: Der erste zeigt eine Infektion infolge einer Kniefrakturoperation nach einem Motorradunfall, die mit einem breiten Spektrum an Antibiotika behandelt wurde, ohne dass eine Besserung eintrat. Der zweite Patient war ein weiterer Osteomyelitisfall im Krankenhaus, nach einer Infektion im Knie nach der Implantation einer Prothese, die ausgiebig mit Antibiotika behandelt wurde, ohne dass eine Besserung eintrat.
Ergebnisse: Beide Fälle wurden erfolgreich behandelt, indem alle entzündungshemmenden und antibiotischen Medikamente abgesetzt wurden. Dazu kamen chinesische Ernährungsberatung und Ohrakupunktur in Verbindung mit einem Aderlass am oberen Ohr, um Yin, Yang, Qi und die Blutenergie auszugleichen und Hitzestauungen gemäß den Theorien der Traditionellen Chinesischen Medizin zu beseitigen. In diesen beiden Fällen wurden die Osteomyelitissymptome gemäß der TCM-Denkweise genau durch die aggressive Einnahme von Antibiotika und deren Nebenwirkungen aufrechterhalten.
Schlussfolgerung: Diesen beiden Fallberichten zufolge kann eine im Krankenhaus aufgetretene Osteomyelitis ohne den Einsatz von Antibiotika behandelt werden.