Zeitschrift für HIV und Retroviren Offener Zugang

Abstrakt

Die Rolle von Biomarkern bei der Diagnose von COVID-19 – Eine systematische Überprüfung

Muhammed Kermali1, Raveena Kaur Khalsa1, Kiran Pillai1, Zahra Ismail1, Amer Harky2

Bis zum 28. April 2020 hat die COVID-19-Pandemie über 200 Länder erfasst und über drei Millionen bestätigte Menschen betroffen. Wir überprüfen verschiedene Biomarker, um zu beurteilen, ob mit ihnen eine frühere Diagnose möglich ist, klinische Ergebnisse vorhergesagt werden können und ob sie mit der Schwere der COVID-19-Erkrankung korrelieren.
Materialien und Methoden
Es wurde eine Literaturrecherche mithilfe elektronischer Suchmaschinen und Datenbanken durchgeführt. Schlüsselwörter zur Verfeinerung der Suche umfassten unter anderem „COVID-19“, „SARS-CoV2“, „Biomarker“. Ausschlusskriterien waren hauptsächlich Studien ohne besondere Definition der Rolle von Biomarkern bei COVID-19. Für jeden Abschnitt werden nur relevante Artikel zitiert.
Ergebnisse
34 Studien, in denen mehrere Biomarker überprüft wurden, wurden als relevant erachtet. Von diesen wurden C-reaktives Protein, Serumamyloid A, Interleukin-6, Laktatdehydrogenase, Neutrophilen-Lymphozyten-Verhältnis, D-Dimer, kardiales Troponin, renale Biomarker, Lymphozyten und Thrombozytenzahl als Schlüsselmarker einer COVID-19-Infektion hervorgehoben. Patienten mit einer schweren COVID-19-Infektion wiesen mit Ausnahme von zwei Fällen deutlich höhere Werte dieser Biomarker auf. Die Thrombozytenzahl und das Neutrophilen-Lymphozyten-Verhältnis waren bei schweren Infektionen deutlich verringert. Von allen Biomarkern zeigten sich Veränderungen des C-reaktiven Proteins, der D-Dimere und der Thrombozytenzahl als stark mit der Sterblichkeit verbunden.
Schlussfolgerungen:
Biomarker sind für die Überwachung der klinischen Versorgung unerlässlich, die Forschung befindet sich jedoch noch in einem frühen Stadium des COVID-19-Ausbruchs. Die nützlichsten Biomarker aus der frühen Forschung scheinen C-reaktives Protein, D-Dimer und die Thrombozytenzahl zu sein. Obwohl viele Studien reproduzierbare Ergebnisse lieferten, besteht dringender Bedarf an weiterer Forschung zu Biomarkern mit größeren Stichproben in mehreren Zentren, um endgültige Schlussfolgerungen darüber ziehen zu können, ob Biomarker einen prognostischen Wert haben.

Haftungsausschluss: Dieser Abstract wurde mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz übersetzt und wurde noch nicht überprüft oder verifiziert