American Journal of Drug Delivery and Therapeutics Offener Zugang

Abstrakt

Nukleoliposomen als Neurotracer für Spect und Wirkstoffträger für Krebsmedikamente

Hakenkreuz

Ziel: Die Blut-Hirn-Schranke (BBB) ​​ist ein großes Hindernis für die Arzneimittelverabreichung ins Gehirn. Liposomen auf Nukleolipidbasis sind vielversprechende Arzneimittelverabreichungssysteme, die eine In-vivo-Verfolgung mithilfe molekularer Bildgebungsverfahren ermöglichen und sich insbesondere für Tumore als vielversprechende Theranostikmittel erwiesen haben. Effiziente liposomale Präparate für die Theranostik von Neuroonkologie, Neuroinfektionen und neurodegenerativen Erkrankungen müssen jedoch weiter erforscht werden. Nukleolipidische Liposomen (NL-Nps) sind aufgrund ihrer Ortserkennung (Nukleosid), Lipophilie (lange Alkylkette) und besseren Membrantranslokation durch Interaktion von Fettsäuren mit der Lipiddoppelschicht von großem Interesse. Daher haben wir von Uridin abgeleitete nukleolipidische Liposomen auf ihre Verkapselungseffizienz des Krebsmedikaments MTX (Methotrexat) und des Antiinfektionsmittels Sulfanilamid sowie auf ihre In-vivo-Verfolgung durch Radiomarkierung mit 99m Tc untersucht.

Materialien und Methode: (NL-Nps) wurden unter Verwendung von NL-DTPA (synthetisiert) hergestellt, auf 50 °C erhitzt, mit organischem Lösungsmittel vermischt und einer wässrigen Phase zugegeben, die das Tensid Tween-80 und das Co-Tensid Sojalecithin enthält. NL-Nps wurden mit MTX eingekapselt und Sulfanilamide wurden auf ähnliche Weise hergestellt, indem der Formulierung Arzneimittel (0,1 bis 1,5 %) zugesetzt wurden. NL-Nps wurden auf Freisetzungskinetik und Gehirnzielbestimmung in BMG-1 (Gehirngliom) und der neuronalen Zelllinie im Mausmodell untersucht.

Ergebnisse: Die mehrstufige Synthese führt zur Endverbindung (NL-DTPA) und ihrer liposomalen Präparation (Größe 113 bis 130 nm, Zetapotential -14 bis -28 mV) mit EEs von 64 %. Liposomen zeigten eine anhaltende Wirkstofffreisetzung für 2-5 Tage, vernachlässigbare hämolytische Aktivität, keine Zytotoxizität in HEK-Zellen. Eine Radiomarkierungseffizienz von 98 % wurde mit 99mTc erreicht, was eine verlängerte systemische Zirkulation und renale Ausscheidung bewirkte. Die Bioverteilung zeigte 1,8 % ID/gm bis 2,3 % ID/gm für intakte gegenüber gestörter BBB in Mäusemodellen. (NL-Nps) zeigte auch in BMG-Tumormäusen eine höhere Tumoraufnahme (2,3 T/M).

Schlussfolgerung : Nukleolipidfunktionalisierte Liposomen sind Kandidaten für die Verwendung als biokompatible Nanoträgersysteme mit hoher systemischer Retention und Antitumorwirkung. Zukünftige Arbeiten werden sich auf die gezielte Ansteuerung von Liposomen in Hirntumormodellen mittels Stereotaxis konzentrieren.

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